"Do not toil over the exercises. Have fun with them. Let them nourish you and you will be surprised at how easily they will work." (Michael Chekhov)

 

Die psychophysischen Übungen nach Michael Chekhov:

Diese Schauspieltechnik ist anders als andere Herangehensweisen. Warum?

Die Michael Chekhov Technik basiert auf der Erkenntnis, dass Körper und Psyche untrennbar miteinander verbunden sind. 

 

Um es mit Chekhov zu sagen: 

„Wenn wir anfangen, unseren Körper zu trainieren, machen wir eine interessante Entdeckung: 

Führen wir körperliche Übungen aus, auf rein physische Weise, bemerken wir allmählich, dass wir schon im Nebenzimmer, dem Raum mit unseren Emotionen, sind.

Und befinden wir uns in diesem Nebenzimmer, in dem das innere Leben herrscht (Ideen, Gefühle, der Wille, Impulse usw.),bemerken wir plötzlich, dass unser Körper im Spiel ist.

 

Die Chekhov Technik nutzt nicht nur persönliche Erfahrungen und Gefühle. Stattdessen machen die Schauspieler*innen Erfahrungen, die über die eigene Person und den eigenen Erfahrungshorizont hinaus reichen. 

Sie erlernen mit Hilfe ihrer Imagination, ihres Körpers und ihrer Ausstrahlung eine Figur zu erforschen und dann zu erzählen, ohne auf die natürliche Begrenztheit des individuellen Erfahrungsschatzes beschränkt zu bleiben.

 

Chekhov nannte es - the Creative Individuality of the actor.

 

 

Man macht diese Technik mit dem ganzen Körper UND der ganzen Seele – dabei trainiert man sein Instrument, die Durchlässigkeit, die Konzentration , gewinnt so an Ausstrahlung und die Rollen eine ungeahnt facettenreiche Existenz. 

Unter anderem mit Chekhov-Shdanoff arbeiten:

Dominique Chiout 

Beate Maes